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IrlandBlog 2014

So, der Alltag hat uns wieder, eine Woche 'irish bass' sind durch.

Viele von euch werden das Gefühl kennen, dass man zwar wieder zu Hause ist, aber den Weg zum Wasser der letzte Tage noch einmal gehen und die Rute auswerfen möchte. Dabei die atemberaubenden Bilder noch vor Augen. Ich war in der letzten Woche mit 12 fantastischen Anglern in Irland unterwegs; so ein entspanntes Angeln mit tollen Leuten habe ich selten erlebt.

Hinzu noch in einem Land, das für uns Wolfsbarschangler der Himmel auf Erden bedeutet. Dieser Trip war von langer Hand geplant und man kennt es ja, dass solche Touren mit mehreren Anglern auch mal in die Hose gehen können. Doch es lief alles glatt, keiner ist abgesprungen und das war auch gut so. Denn es gab Wölfe satt, jeder hat seinen irischen Wolf dem Atlantik entlockt. Aber was sind denn schon Worte, hier ein paar Impressionen:
 

   

Unsere 'Temple Town Lodge'

 

...wie man sieht

Tackle sortiert und dann erstmal ans Wasser, die Lage checken. 

   

Eine atemberaubende Kulisse erwartete uns - 'Seabassheaven'. Und das unweit unserer Unterkünfte.

 

Womit keiner rechnete, die Wölfe spielten direkt mit. Bei mir war nach dem zweiten Wurf die Rute krumm und bei Basti schlug am ersten Abend diese Hammergranate ein. So konnte es ruhig weiter gehen... .

 

(Fotos by Florian Läufer)

Mein erster 'Irish Bass' vor dieser eindrucksvollen Küste
und das bereits nach dem zweiten Wurf!

   


(Fotos by Florian Läufer)

  

Am ersten Abend wurde schnell die grobe Planung besprochen. Die Fische schienen an unserem Hausstrand wohl bei ablaufendem Wasser auf die Jagd zu gehen, was die erste Nacht deutlich verkürzte. Kurz vor Sonnenaufgang (ca. 5.30 Uhr) lief das Wasser ab und da sollte man schon die ersten Würfe wagen. Die Rechnung ging auf und schon vor dem Frühstück wurden Wölfe gedrillt. Zum Glück verlagerte sich der Gezeitensprung innerhalb der Woche um eine Stunde nach hinten, was der Nachtruhe zu Gute kam ;-).

       

 

'Full Irish Breakfast', sonst läuft der Tag nicht rund...

Das morgendliche Barschangeln wurde zum festen Ritual, was sich als äußerst drillfreudig herausstellte. Am Nachmittag wurden dann öfters noch andere Spots besucht, bzw. auf andere Fischarten geangelt, mit eher mäßigem Fangerfolg. Selbst bei bekannten Hotspots blieb es relativ ruhig, auch an den Ruten heimischer Angler konnte man nur wenig Aktivität ausmachen.

   

 

   

Nicht nur die Wölfe waren an unserem 'Homebeach' los, Makrelen brachten jeden Abend das Wasser dicht vor unseren Füßen zum Kochen. Eine ideale Einladung, um für das Abendbrot zu sorgen ;-).

   

 


Mackerelhunt

   

 

Makrele frisch vom Grill, lecker!!

Was soll ich noch zu diesem Trip schreiben, es war einfach fantastisch. Im wahrsten Sinne des Wortes, wir waren im 'Seabass Heaven'. Doch auch der Himmel hat Ecken und Kanten, vor allem steile Kanten. Wenn man mal nicht die Gezeiten im Auge hat, kann es schnell unbequem werden. Das Klettern in den Klippen ist nicht ganz ungefährlich.

   

Hält man sich an diese Spielregel, kann man wahre Sternstunden an der irischen Küste erleben. Eigentlich für jeden Wolfsbarschangler schon ein 'Muss' einmal dort gewesen zu sein.

   

 

   

Mich wird Irland auf jedenfall wiedersehen. Vielen Dank an die Organisatoren und den Rest der 'Temple Town Friends' ;-)

Holger Bente (Rute&Rolle, fishmaps.de), Holger Höner (bissclips.tv) Maik, Timo, Stefan Alt (Scale magazine), Florian Läufer (angelfoto-archiv.de) Georg, Mick, Basti (angel-shirt.de), Lars (morefish.de), Stefan, Fin.

 


(Foto: Florian Läufer)

 

Weitere Impressionen findet ihr unter:

www.bissclips.tv

www.angel-archiv.de